New Urban Progress Virtual, 16. November 2020

Metro diplomacy: Städte als transatlantische Akteure

Ein Gespräch über Multilateralismus von unten mit Almut Möller, Staatssekretärin in Hamburg und Stephen K. Benjamin, Bürgermeister von Columbia, SC

In den letzten vier Jahren haben die transatlantischen Beziehungen in den Städten eine neue Stimme gefunden. Um die Debatte über die Rolle der Städte in diesem Kontext zu fördern, veröffentlichen wir im Projekt New Urban Progress ein Paper, in dem die übergreifenden Herausforderungen sowie die Chancen für Städte in Deutschland und den Vereinigten Staaten ausführlich beschrieben werden.

In einer Online-Diskussion stellen wir die neue Publikation vor und debattieren über Multilateralismus von unten, mit Almut Möller, Staatssekretärin und Beauftragte der Freien und Hansestadt Hamburg bei der Bundesregierung, der EU und für Auswärtige Angelegenheiten, und Stephen K. Benjamin, Bürgermeister von Columbia, South Carolina und Vizepräsident des Global Parliament of Mayors. Diskussionsgrundlage der Paneldiskussion ist das Papier, in dem wir untersuchen, wie Kommunalverwaltungen gemeinsame globale und lokale Herausforderungen angehen: integrative Innovation und Wachstum, kulturelle Kluft, Klimawandel, Einwanderung, Rassenunterschiede.

Kreative Metro-Führungspersönlichkeiten und Partnerschaften haben die Metropolen in Labors für öffentliche Innovation und responsive government verwandelt. Mit unserer Arbeit im Rahmen von New Urban Progress wollen wir Städte ermutigen, über die nationalen Grenzen hinauszuschauen und sich mit ihren Kolleg:innen in anderen Ländern auszutauschen. Eine neue Metro-Diplomatie würde sich auf die tiefen Traditionen des deutschen und US-amerikanischen Föderalismus stützen, um die Verantwortlichen in den Städten in Dialoge einzubinden, die darauf abzielen, die Demokratie von Grund auf neu zu beleben.

Die Veranstaltung findet am 16. November um 14 Uhr statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hier an.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Alexandra Hunger.