Was ist Thinking of Europe?

„Thinking of Europe“ – unter diesem Motto bündelt die Alfred Herrhausen Gesellschaft zukünftig ihre Aktivitäten im Programmbereich Europa.

Die europäische Idee bewahren und neu begreifen: Unter der Überschrift „Thinking of Europe“ laden wir zum Nachdenken über Zustand und Zukunft Europas ein. Denn angesichts von Staatsschuldenkrisen, Flüchtlingsstreit, illiberalen Tendenzen und nicht zuletzt der Coronapandemie haben wir Europäer:innen alle Hände voll damit zu tun, das Erreichte zu bewahren und gegen die Rückkehr nationaler Egoismen zu verteidigen.

Warum Thinking of Europe?

Insbesondere Krisen verlangen nach einer gemeinsamen Vision, die der so oft eingeforderten Solidarität ein Ziel gibt. Mit Thinking of Europe geben wir solchen positiven Zukunftsbildern eine Plattform und setzen Impulse, die über das politische Tagesgeschäft hinaus Wirkung entfalten. Wir analysieren nicht nur was ist, sondern betrachten Europa als Raum der Möglichkeiten.

Das Europa, über das wir mit Ihnen gemeinsam nachdenken und sprechen wollen, ist mehr als ein Kontinent. Es ist eine Idee. Und Ideen können nur dann wirksam werden, wenn man sie durchdenkt, mit anderen teilt und gemeinsam weiterentwickelt.

Dabei betrachten wir Europa nicht nur von Deutschland aus, sondern wollen lernen, es auch und gerade durch die Augen der anderen zu sehen. Denn gegenseitiges Verständnis ermöglicht Zusammenhalt – die Voraussetzung dafür, dass die Europäische Union auch weiterhin handlungsfähig sein wird. Dies gilt besonders im Hinblick auf den Wandel im globalen Kräfteverhältnis und die großen Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel.

Wie arbeitet Thinking of Europe?

Diesem Anliegen werden wir uns in ganz unterschiedlichen Formaten widmen. Erstes Projekt unter der neuen Dachmarke ist der Szenarienprozess „Digitales Europa 2030“. Im Jahr 2021 werden weitere Projekte folgen, in denen wir uns europäischen Zukunftsthemen widmen.

Aktuelle Aktivitäten „Europa“