• THINKING OF EUROPE

    Fellowships für junge Bildungsmacher:innen

DAS FELLOWSHIP-PROGRAMM “THINKING OF EUROPE”

Was beschäftigt junge Menschen in Bezug auf Digitalisierung und soziale Medien? Wie sollte Europa auf die Klimakrise reagieren und welche Rolle spielt dabei die junge Generation? Welche soziale Ungleichheit(en) bestehen in Europa und wie können marginalisierte Gruppen gestärkt werden?

Antworten auf diese und weitere Fragen erarbeiten wir mit jungen Europäer:innen und machen Visionen für ein Europa aus diversen Perspektiven sichtbar. Dafür vergibt die Alfred Herrhausen Gesellschaft in Kooperation mit der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa seit 2021 Fellowships an engagierte junge Menschen aus ganz Europa. Sie entwickeln in unseren Fellowship-Programmen „Thinking of Europe“ und „Digital Europe“ Workshopformate, die sich über den Peer-Education-Ansatz an junge Menschen richten.

Mit dem Fellowship-Programm stärken wir die Repräsentation und Partizipation junger Europäer:innen in den politischen Prozessen. Durch Demokratiebildung von und für junge Menschen im Sinne der Peer-Education fördern wir die Selbstwirksamkeitserfahrung junger Menschen.

DIE FELLOWSHIP-RUNDE 2023: THINKING OF EUROPE IN TIMES OF TRANSFORMATION

In Zusammenarbeit mit der Schwarzkopf Stiftung - Junges Europa vergibt die Alfred Herrhausen Gesellschaft vier Stipendien für die Fellowship-Runde 2023.

Dabei stehen in diesem Jahr eine Vertiefung und Spezifizierung der bestehenden Workshopmodule und Themen im Fokus. Die vier Fellows, die aus dem bereits bestehenden Unterstanding Europe-Netzwerk der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa ausgewählt werden, arbeiten ganzheitlich an einem der folgenden Workshopthemen: Europa, Partizipation, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit. Auf der Grundlage einer Bedarfsanalyse innerhalb des Understanding Europe-Netzwerks werden die Fellows die Workshopmodule (auf der Grundlage der UE-Toolbox-Struktur) mit neuen Perspektiven, Beispielen, Methoden und integrativen Ansätzen aktualisieren.

Die Fellows werden inhaltlich und didaktisch durch Trainings, Coachings und Mentoring begleitet. In einem Auftakt- und Reflexionsworkshop sowie während der European Summerschool vom 24.-27. August in Berlin können sich die Fellows mit anderen jungen Bildungsexpert:innen austauschen.

Für die Fellows bietet das Programm eine einzigartige Gelegenheit, sich im Bereich der diversitätsorientierten, außerschulischen Bildung und der Formatentwicklung zu professionalisieren und zum Erfolg des UE-Workshopangebots für Schulen beizutragen.

Für weiterführende Auskünfte wenden Sie sich bitte an Christopher Büdeker.

DIE FELLOWS 2023

Zeige Inhalt von DANIELA CAPPUCCIO

Daniela Cappuccio

Daniela Cappuccio aus Pordenone/Italien ist halb italienisch und halb kolumbianisch und schätzt deshalb besonders Offenheit gegenüber anderen.

Die Teilnahme am Fellowship ist für sie eine Chance: „das enorme, bereits vorhandene Potenzial von Understanding Europe zu optimieren und das Projekt zu einer noch ansprechenderen, unterhaltsameren, vielfältigeren und prägenderen Bildungserfahrung zu machen.“

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Julia Kikel

Julia Kikel studiert Psychologie an der Universität Wien und engagiert sich seit langem im Understanding Europe Network. Das Fellowship möchte sie nutzen, um sich weiter für das Thema Klimagerechtigkeit einzusetzen:

„In Zeiten des Klimawandels ist die Sensibilisierung für Klima(un)gerechtigkeit meiner Meinung nach ein wichtiger Schritt, um gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten zu übernehmen und einen nachhaltigeren Lebensstil zu pflegen. Ich freue mich daher darauf, die bestehenden Kurse, die sich mit Klimagerechtigkeit befassen, noch stärker in unserem Kursrepertoire zu verankern.“

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Mariana Baptista

Mariana Baptista aus Portugal, studiert International Law und macht derzeit ein Erasmussemster an der Bocconi Universität in Mailand. Über Ihre Teilnahme am Fellowship sagt sie selbst:

„Ich freue mich sehr über meine Auswahl für das Fellowship und die damit verbundene Möglichkeit den Partizipationsworkshop zu überarbeiten, […] und dadurch einen Beitrag für die Zukunft des Netzwerks zu leisten.“

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David Yildirim

David Yildrim aus Göttingen hat sowohl deutsche als auch kurdische Wurzeln. Neben seinem Studium der Politikwissenschaft und englischen Philologie engagiert er sich für geflüchtete Kinder.
Das Fellowship sieht er als Möglichkeit sich für weiter für soziale Gerechtigkeit zu engagieren:

Als Indigener und Journalist ist es eines meiner Hauptanliegen, die Komplexität der sozialen Ungerechtigkeit in Europa aufzuzeigen. Für die Weiterentwicklung Europas ist es unerlässlich, diese Unterdrückungsmechanismen und die Lebensrealitäten von marginalisierten Menschen den jüngeren Europäern in einem angemessenen Rahmen zu vermitteln, damit das Leben in Europa in seiner Gesamtheit wahrgenommen werden kann.“

FRÜHERE FELLOWSHIPS

Foto: Stefanie Loos | Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa